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Wie Paletten Rahmen aus Holz die Stabilität auf Standard- und Sonderpaletten erhöhen

Wie Paletten Rahmen aus Holz die Stabilität auf Standard- und Sonderpaletten erhöhen

Ladungen, die direkt auf einer flachen Holzpalette platziert werden, können während mehrstufiger Umschlagprozesse oder auf langen Transportwegen an Stabilität verlieren. Kleine Elemente verschieben sich an den Rändern, hohe Stapel neigen sich durch Vibrationen während der Fahrt und lose Waren können bei abrupten Bewegungen mit dem Gabelstapler von der Palette fallen.

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Unternehmen suchen deshalb nach Möglichkeiten, die gesamte Ladeeinheit zusätzlich zu stabilisieren. Eine klassische Sicherung mit Folie ist nicht immer ausreichend, insbesondere wenn die Ware scharfe Kanten besitzt oder unter dem Druck gespannter Folie leicht beschädigt werden kann. Die Umwandlung einer offenen Palette in eine seitlich eingefasste Form erleichtert die Organisation der Lagerfläche und reduziert das Risiko von Warenverlusten.

Ein passend ausgewählter Holzrahmen, der direkt auf die Basispalette gesetzt wird, hilft dabei, das seitliche Verrutschen loser Ladungen zu begrenzen. Gerade in industriellen Anwendungen ist eine stabile Sicherung wichtig, da mechanische Beschädigungen Reklamationskosten verursachen und die gesamte Lieferkette verzögern können.

Wie funktionieren Holzrahmen auf Basispaletten?

Eine auf den Außenkanten der Palette aufliegende Umrandung verwandelt einen offenen Stapel in eine Ladeeinheit mit stabilen Seitenwänden. Eine solche Lösung begrenzt die seitliche Bewegung der Ware deutlich und erleichtert das sichere Stapeln geeigneter Ladeeinheiten.

Die Abmessungen des Rahmens werden an die jeweilige Basispalette angepasst. Dadurch liegt die Holzkonstruktion passend auf den Außenbereichen der Palette auf und kann – je nach verwendetem System – ohne dauerhafte Befestigung mit Nägeln, Schrauben oder zusätzlichen Gurten eingesetzt werden.

Die Kompatibilität beider Elemente hängt wesentlich von der präzisen Abstimmung der Abmessungen ab. Eine EPAL-Europalette besitzt beispielsweise die standardisierten Maße 1.200 × 800 mm und eine sichere Arbeitslast von 1.500 kg. Standardisierte Aufsatzrahmen lassen sich entsprechend an dieses verbreitete Palettenformat anpassen.

Bei Paletten, die individuell nach Kundenvorgaben gefertigt werden, muss auch der obere Rahmen an die jeweilige Konstruktion angepasst werden. Nur eine genaue Abstimmung der Maße gewährleistet, dass die Einfassung zur ungewöhnlichen Länge oder Breite der Basispalette passt und während des Umschlags stabil aufliegt.

Eine gute Passgenauigkeit reduziert unerwünschtes Spiel zwischen Palette und Rahmen und unterstützt die vertikale Stabilität der Ladeeinheit beim wiederholten Anheben mit Flurförderzeugen.

Durch den modularen Aufbau lässt sich die Höhe des entstehenden Holzbehälters flexibel regulieren. Das nutzbare Volumen kann durch das Aufsetzen weiterer Rahmenelemente vergrößert werden.

Viele Systeme nutzen Metallgelenke, durch die sich die demontierten Seiten nahezu flach zusammenlegen lassen. Dadurch benötigen sie bei der Lagerung und beim Rücktransport leerer Verpackungen deutlich weniger Platz. Die flexible Konstruktion kann außerdem die laufende Kommissionierung erleichtern, da nicht benötigte Rahmenelemente platzsparend gelagert werden können.

Praktische Einsatzbereiche und Auswahl der Ladungssicherung

In anspruchsvollen Logistikprozessen eignen sich Paletten Rahmen insbesondere für kleinere Waren, Komponenten mit unregelmäßiger Geometrie sowie lose Materialien. Ohne seitliche Begrenzung könnten sich solche Produkte auf der offenen Palettenfläche während des Transports oder bei Umschlagvorgängen verschieben.

Eine feste äußere Einfassung schützt den Inhalt zusätzlich vor seitlichen mechanischen Einwirkungen und Beschädigungen während der Handhabung in engen Lagerbereichen.

Auch bei der Blocklagerung können seitlich eingefasste Ladeeinheiten Vorteile bieten, wenn die verwendete Konstruktion und die Ware für diese Art der Lagerung geeignet sind.

Welche Sicherungsmethode sinnvoll ist, hängt immer von den Eigenschaften der transportierten Produkte ab. Bei sehr schweren, kompakten Stahlteilen oder anderen formstabilen Ladungen können beispielsweise robuste Umreifungsbänder ausreichend sein.

Eine weitere häufig eingesetzte Lösung ist das Umwickeln der Palette mit mehreren Lagen Stretchfolie. In solchen Fällen kann eine vollständige seitliche Einfassung aus Holz unnötig sein, da sie das Gesamtgewicht der Sendung erhöht und zusätzliche Kosten verursacht.

Holzrahmen bieten dagegen den Vorteil, dass sie mehrfach eingesetzt werden können, sofern ihr technischer Zustand dies zulässt.

Die Wirtschaftlichkeit einer solchen Lösung steigt insbesondere in geschlossenen Logistikkreisläufen, in denen Paletten und Aufsatzrahmen regelmäßig zum Versender zurückkehren. Ihre Widerstandsfähigkeit gegen seitliche mechanische Einwirkungen und Transportvibrationen kann besonders in der Automobil-, Maschinenbau- oder Elektronikbranche von Vorteil sein.

Fertigteile und empfindliche Ersatzkomponenten erhalten dabei eine feste seitliche Barriere, die sie unter anderem von den Gabeln der eingesetzten Flurförderzeuge abschirmt und das Risiko mechanischer Beschädigungen reduziert.

Der Einsatz zusätzlicher Holzrahmen ist vor allem dann sinnvoll, wenn die physikalischen Eigenschaften der Ware eine kontinuierliche seitliche Begrenzung erfordern. Eine stabile geometrische Einfassung erleichtert außerdem eine geordnete Nutzung von Transport- und Pufferflächen.

Wo regelmäßig leere Ladungsträger zurückgeführt werden, können zusammenklappbare Rahmen beim Rücktransport zusätzlichen Platz sparen und damit die Logistik der Verpackungen vereinfachen. Unternehmen mit einem vielfältigen Produktsortiment können solche modularen Lösungen flexibel an unterschiedliche Ladehöhen und Warenmengen anpassen.

Eine sichere Verwendung der Rahmen setzt jedoch eine stabile und präzise gefertigte Basispalette voraus.

KOR-PAL mit Sitz in Chomętowo produziert seit 1991 Standard-Holzpaletten sowie individuell gefertigte Konstruktionen und liefert außerdem Komponenten für die Herstellung und Reparatur von Paletten.

Das Unternehmen beliefert Kunden aus Logistik, Industrie und Bauwesen und passt die Spezifikation seiner Ladungsträger an unterschiedliche Transportanforderungen an. Mit einem eigenen Fuhrpark bedient KOR-PAL Kunden in Westpommern und anderen Regionen und liefert stabile Holzpaletten als Basis für unterschiedliche Systeme zur Ladungssicherung.