Ein oder zwei Lebensmittelmärkte an der Schillerstraße

Derzeit werden viele lokalpolitische Themen heiß diskutiert. Hierzu gehört die Frage, ob es einen oder zwei neue Lebensmittelmärkte an der Schillerstraße geben sollte bzw. ob die Kaufkraft und das Umsatzpotential an diesem Standort für beide ausreichen.

Dass das so sein soll, sagt ein von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebenes Gutachten aus. Ein „Beweis“ für die Zukunftssicherheit beider Standorte und der damit verbundenen Arbeitsplätze ist das natürlich nicht. Garantien gibt es in einer freien Marktwirtschaft, in der ja nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen als Unternehmer gegeben sind, natürlich nie.

Über diesen wirtschaftlichen Aspekt hinaus, gibt es aber auch den der „Stadtentwicklung“ und damit einen, für den die Lokalpolitik hohe Verantwortung trägt.

Ein Tenor, der in den Diskussionen immer wieder zu hören ist, lautet „Wie kann man denn nur 2 solche Märkte in nur 140 m Entfernung genehmigen…?“. Und genau an der Frage, ob der Rat der Stadt überhaupt darüber entscheiden kann, OB es 1 oder 2 Märkte dort geben soll oder man beiden das Recht, dort zu bauen, nicht verweigern kann, setzt unser Antrag an.

Bisher ist es uns von der Stadtverwaltung so vorgetragen worden, als wenn genau diese Entscheidungsmöglichkeit nicht gegeben ist, obwohl das Einzelhandelskonzept von 2015 den Ausbau eines Marktes an der Schillerstraße als Priorität festlegt. Dies ist natürlich sehr unzufriedenstellend, weil so dem Rat die Möglichkeit, gestaltend einzugreifen genommen wäre.

In der vergangen Woche hat nun die Akteneinsicht stattgefunden, viele Ordner wurden gesichtet und Unterlagen markiert, die den Vorsitzenden der anwesenden Fraktionen zur weiteren Bearbeitung vertraulich zur Verfügung gestellt werden. Auf dieser Basis soll es dann bald zu Entscheidungen kommen.

 

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